Gegen Heikendorf anzutreten hat immer einen kleinen Beigeschmack. Zu Beginn der Aufwärmphase wundert man sich noch, ob da überhaupt eine Mannschaft zusammenkommt; zum Anpfiff stehen dann aber immer genügend Spielerinnen auf dem Feld. Das Hinspiel hatten wir zu Recht unglücklich verloren - wir bekamen den Kreis nicht in den Griff, was vielleicht auch der mageren Besetzung unsererseits geschuldet war.

Dieses Spiel waren wir auch nicht besonders super aufgestellt. Levka muss auf Grund einer Schulterverletzung pausieren, Maike schont weiterhin ihren Fuß, Marion, Margit und Claudi verweilten im Urlaub, Mia schiebt ne ordentliche Kugel ;-) und von den A-Jugendlichen konnte ebenfalls niemand aushelfen. Immerhin neun Spielerinnen tummelten sich auf der Platte, das musste reichen. Das erste Tor stellte sich erst in der 4. Minute ein. Überhaupt war es ein sehr torarmes Spiel! Vorher hatte Sabine schon einen 7m gehalten. Die Abwehr stand super und die Absprachen waren nahezu perfekt.

Vorne ließen wir allerdings die Chancen liegen. Selbst die 2. Welle war viel zu langsam und die Würfe aufs Tor eher halbherzig. Von 9m schafften wir es nicht zum Torerfolg zu gelangen. Die erste Viertelstunde sind wir überhaupt nicht klargekommen (2:1). Dann lief es besser. Wir hatten uns warmgeworfen und fünf weitere Bälle fanden den Weg ins Tor. Die Abwehr ließ auch weiterhin nicht viel zu. Halbzeit 7:3

 

In der zweiten Hälfte konnten wir in der Abwehr weiterhin glänzen. 23 Minuten blieben wir ohne Gegentor! Das hatten wir auch Sabine zu verdanken, die so manchen sicheren Ball parierte.

Im Angriff taten wir uns weiterhin schwer, konnten uns aber auch dank Tempogegenstoß von Kathi in der 43. Minute zum 10:30 absetzen. Die letzten 7 Minuten wurde es noch einmal gefährlich. Heikendorf warf ihre vier Tore - wir nur noch eins. Aber das war auch nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger war es uns, dass sich niemand mehr verletzte. Die Nummer 10 der Gegnerinnen legte – schon das gesamte Spiel über - ein sehr unsportliches Verhalten an den Tag. Sehr oft ging ihre Aktion gegen den Hals oder äußerte Bemerkungen unterhalb der Gürtellinie. Jeder sah und hörte es. Nur der Schiri hatte irgendwie Tomaten auf den Augen („Ich seh es nicht“). Ein Jubel ging durch die Halle, als Sabine einen freien Wurf der Nummer 10 in der 55. Minute abwehrte.

Endstand 11:7

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. – 60.), Simone (5), Birthe (4/2), Almut (1), Kathi (1), Nina, Werni, Stephie, Naddel

Anhänge:
DateiBeschreibungErstellerDateigröße
Diese Datei herunterladen (2damen.xls)StatistikStatistikSandra Rahn34 kB