2. Damen erspielt in letzter Sekunde das Unentschieden gegen Suchsdorf (18.02.2018)

Suchsdorf scheint ein vermeintlich leichter Gegner zu sein, aber wer mit diesem Gedanken in ein Spiel geht, wird überrasch sein. Suchsdorf ist nicht zu unterschätzen und kann auch gerade mit Überraschungswürfen zum Torerfolg kommen. Da wir im Rückraum unterbesetzt waren, haben wir wieder Lea, Merlin und Melina aus der A-Jugend ausleihen dürfen (Danke!). So war die Bank zahlenmäßig tatsächlich gut besetzt. Optimal ist so eine Zusammenstellung dennoch nicht, da das Zusammenspiel hier und da schwierig ist.

Die ersten neun Minuten schauten wir nur zu, was Suchsdorf so versuchte. Unsere Erste Sieben konnte oder wollte dem nichts entgegensetzten. Wir ließen uns von der Hektik der Gegnerinnen anstecken und sahen zu anstatt zu handeln. Das Spiel war viel zu langsam, als dass man Suchsdorf hätte aus der Reserve locken können. Bis zur 19. Minute hatten wir gerade ein Feldtor und einen 7m erzielt. Timo wechselte fast die komplette Mannschaft aus und die „Zweite Sieben“ fand zumindest das Gaspedal, auch wenn nur leicht draufgedrückt wurde. Über Tempo ließen sich die Gegnerinnen verunsichern und auch wir kamen zum Torerfolg (28. Minute, 6:7). Ein dritter 7m in der 30. Minute konnte, trotz immer gleichem Wurf nach rechts unten, nicht verhindert werden. Halbzeit 6:8

Die Zweite Sieben durfte auch in der zweiten Hälfte zuerst ran und wir machten dort weiter, wo wir aufgehört hatten. Kathi warf den Ausgleich in der 32. Minute und mit dem nächsten 7m gingen wir in Führung – auch, weil Margit zwei 7m abwehren konnte. Sie stand halt schon in der rechten Ecke.

Leider hielt der Lauf nicht an. Wir verloren irgendwie den Faden oder das Tempo. Suchsdorf zog wieder an uns vorbei (43. Minute, 9:11, 48. Minute 10:13). Glücklicherweise haben wir eine gute Abwehr und ließen nun kein Gegentor mehr zu. So hatten wir noch elf Minuten um uns wieder ran zu kämpfen. Die waren auch bis zur letzten Sekunde bitter nötig. Merlin traf in der 50. Minute und Nina verwandelte in der 55. Minute einen 7m. Ein weiterer 7m in der 56. Minute wollte aber nicht an der Torfrau vorbei. So rinnen die Minuten dahin. 59. Minute: Suchsdorf hatte den Ball, konnte aber kein Tor erzielen. Wir waren dran. Wenige Sekunden waren noch zu spielen, Timo legte die Grüne Karte. Es sollte ein 9m für Lea gespielt werden, alle anderen Spielerinnen standen im Block. Lea sollte frei zum Wurf kommen. Der Plan ging auf: Lea erzielte in der letzten Sekunde den Ausgleich zum 13.13.

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. – 30.), Margit (31. – 60.), Birthe (4/3), Lea (2), Marion (2), Merlin (1), Almut (1), Kathi (1), Charleen (1), Nina (1/1), Melina, Werni, Nadine

 

Die Pechsträhne der 2. Damen reißt auch gegen HSG 24109 2 nicht ab (24.02.2018)

Die Rahmenbedingungen im letzten Spiel der 2. Damen waren äußerst schlecht: Samstagabend, 20 Uhr, zeitliche Verzögerung der vorhergehenden Spiele, so dass nur 10 Minuten in der Halle zum Warmmachen übrig blieben. Dabei haben wir einen Sieg doch so bitter nötig. Zahlenmäßig waren wir wieder gut aufgestellt, weil wir uns erneut über Lea und Melina freuen durften.

Wir waren also guter Dinge, als es nach der Schweigeminute richtig losging. Marion, die auf Rechtsaußen schön viel Platz hatte, nutzte diesen auch aus und warf in den ersten fünf Minuten bereits drei Tore (4:3)! Ansonsten taten wir uns schwer im Angriff. Jede spielte eher für sich alleine und keine wollte die Verantwortung übernehmen. Insgesamt wurde viel zu wenig versucht. Gegen Minute 13 fanden die Gegnerinnen immer besser ins Spiel, auch, weil wir immer mehr zu Fehlpässen a la „nimm du ihn, ich will nicht“ neigten. In der 15. Minute gerieten wir dann in den Rückstand (6:7), den die Gegnerinnen zum 6:8 ausbauten. Doch wir kämpften uns irgendwie wieder ran (19. Minute, 10:10). Dann der Schreckensmoment: Birthe fiel nach einem Angriff so blöd auf ihr Steißbein, dass sie schmerzerfüllt liegen blieb. Die Sorge war groß, dass möglichweise etwas gebrochen war. Glücklicherweise stellte sich im Laufe des Abends heraus, dass es lediglich eine Prellung ist (Gute Besserung!). Es dauerte einige Minuten, bis wir wieder im Spielmodus waren, doch dann konnten wir uns erneut absetzen (28. Minute; 15:11). Margit, die das ganze Spiel über hervorragend hielt und schon zwei 7m abwehrte, musste sich beim dritten 7m allerdings geschlagen geben. Halbzeit 15:13

Die zweite Hälfte begannen wir in doppelter Unterzahl. Schon war der Vorsprung futsch (33. Minute, 15:16). Nachdem Marion in der 34. und Nina in der 35. noch einmal trafen (17:18), verloren wir dann aber so ganz den Faden. Zehn Minuten schafften wir es nicht, das Runde ins Eckige zu bekommen. Gleichzeitig war die Abwehrleistung so schlecht, dass die Gegnerinnen leichtes Spiel hatten und mit sieben Toren in Führung gehen konnten (17:24). Auch die Umstellung auf 5-1, um die gegnerische 10 in den Griff zu bekommen, half nur bedingt. Endlich trafen wir vorne aber wieder. Stephie in der 45. Minute zum 18:24 und Nina verwandelte einen 7m in der 46. Minute (19:25). In der 53. Minute hatten wir dann nur noch einen Rückstand von vier Toren (22:26). Doch der Motor stotterte erneut: Erst zwei Minuten vor dem Abpfiff wurde erneut getroffen. Wie heißt es so schön: „Sie waren stets bemüht.“ Zu viele Fehlpässe, zu passives Verhalten in der Abwehr und keine Eigeninitiative im Angriff ließen uns erneut ohne Punkte vom Feld gehen. Endstand 25:28

Für die 2. Damen dabei:

Margit (1. – 60.), Marion (6), Stephie (4), Melina (4), Almut (3), Nina (3/1), Birthe (3/1), Lea (2), Kathi, Werni, Levka, Nadine

 

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