Eigentlich war es ja klar und doch hatten wir uns das irgendwie anders vorgestellt. Vergangenes Wochenende mussten wir nun gegen den ungeschlagenen Tabellenersten ran. Der aufmerksame Tabellenleser wird es schon bemerkt haben: Wellsee bleibt auch weiterhin ungeschlagen.

Die Chancen auch dieses Mal für eine Überraschung zu sorgen, waren gleich null. Besonders, weil nach wie vor der Kader ordentlich dezimiert ist und auch angetretene Spielerinnen angeschlagen waren. Trotzdem sahen wir unsere Aufgabe darin, die Gegnerinnen zu ärgern und es ihnen möglichst lange schwer zu machen.

In der Abwehr konnten wir uns in der ersten Hälfte einigermaßen gut behaupten. Lediglich auf der linken Seite und schließlich auch über Tempos konnten die Wellseerinnen Tore erzielen. Überraschend für uns war, dass Wellsee auch ordentlich über oder neben das Tor warf! Gar nicht auszudenken, wie das Ergebnis ausgesehen hätte, wenn die Bälle auch noch alle im Tor gewesen wären. Das war natürlich gut für uns, hilft aber auch nicht weiter, wenn’s vorne nicht läuft.

Wir mühten uns ab, doch was wir auch versuchten, es blieb bei Aluminiumtreffern. Bereits in der 8. Minute konnten wir es vier Mal scheppern hören, aber die Anzeigetafel änderte sich nicht. Sobald wir uns einen Fehler erlaubten, waren die Gegnerinnen mit drei/vier Spielerinnen an uns vorbei und der Ball im Tor. Also versuchten wir möglichst lange im Angriff zu bleiben, schließlich ist Angriff die beste Verteidigung. Doch ein Tor stellte sich auch nach 28. Minuten und einem 7m nicht ein. 0:13 in der Halbzeitpause hat es in der Laufbahn der 2. Damen auch noch nie gegeben.

 

Kein einziges Tor in einem Spiel zu werfen, war uns auch noch nie passiert. Aber woran lag es? Der Wille war da, einige –wenn auch wenige – Chancen zum Abschluss auch, doch der Erfolg wollte sich nicht einstellen. Etwas verwirrend war die Vorgezogene der Gegnerinnen schon, die wohl eine 5-1 Abwehr darstellen sollte, eigentlich aber mehr wie ein aufgescheuchtes Huhn zwischen den Halbpositionen hin und her rannte. Doch das war nicht unser Problem.

Das Engagement der 2. Damen war ungebremst und endlich erlöste uns Nina in der 31. Minute mit dem ersten Tor für uns. Wir gaben uns alle Mühle und konnten tatsächlich noch das eine oder andere Tor erzielen. Ganze sechs Stück sind es geworden. Wellsee zeigte auch in der zweiten Hälfte konstante Leistungen und machte deutlich, dass das für sie eigentlich die falsche Spielklasse war.

 

Wir haben alles gegeben – mehr war unter den Voraussetzungen nicht drin. Endstand 6:27

Hinfallen – Aufstehen – Krone richten und den nächsten Gegner bezwingen!

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. – 30.), Margit (31. – 60.), Nina (3), Birthe (2/1), Stephie (1), Almut, Levka, Charleen, Marion, Kathi

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