Nun wird es interessant in der 1. Kreisklasse. Schaut man sich die Tabelle an (die Damen stehen auf Platz 2), könnte man einen falschen Eindruck gewinnen. Bisher hatten wir das Glück gegen nicht ganz so starke Gegner antreten zu müssen. Das ist nun jedoch vorbei und die Tabelle könnte noch ordentlich durcheinander gewirbelt werden. Kommendes Wochenende z. B. geht es nach Wellsee, den bisher ungeschlagenen Tabellenersten.

Gaarden als Gegner liegt uns eigentlich schon, allerdings konnten wir es selten 60 Minuten lang durchhalten – meist war nach 15 Minuten die Führung futsch. Auch die Tatsache, dass wir derzeit einige Verletzte in der Mannschaft haben und somit Auswechselspielerinnen Mangelware sind, trug nicht unbedingt zu Selbstbewusstsein bei.

Gleich in der ersten Minute packten die Gaardenerinnen ihren „altbewehrten“ Spielzug aus und – obwohl wir eigentlich genau darauf vorbereitet waren – tanzte man uns am Kreis aus (0:1). Bis zur 6. Minute konnten wir nur mit 7m mithalten (2:2). Es lief nicht so rund, wie wir es gern gehabt hätten. Dennoch gingen wir kurzzeitig in der 8. Minute mit 4:2 in Führung. Doch Gaarden spielt einen guten Handball und zeigte in den nächsten neun Minuten ihre Überlegenheit. Aufgeben kam für uns nicht in Frage. In der 18. Minute konnten wir mit der 2. Welle wieder anknüpfen (5:6) und blieben in der 21. Minute noch dran (6:7). Die Abwehr stand jetzt immer besser und auch Margit machte wieder einen super Job: Nach einem gehaltenen 7m (schon der zweite) in der 25. Minute wehrte sie gleich auch noch einen Tempogegenstoß ab! Trotzdem konnten die Gegnerinnen den Ball immer wieder an den Kreis durchstecken – da war nichts zu machen. Vorne lief es weiter zäh, wir konnten unsere Positionen nicht halten, haderten mit dem Schicksal, dass Meike auf Außen auch noch kurz genommen wurde, und lagen zur Halbzeit mit 7:9 hinten.

Levka Boockhoff                                                    Stephanie Feldmann
Levka Boockhoff                                                                 Meike Schramm                                                                             Stephanie Feldmann

Puh, soweit so gut. Leider lagen nun noch weitere 30 Minuten Kampf vor uns. Und mit nur 2 Auswechselspielerinnen wurde langsam auch die Luft knapp. Gaarden war etwas besser besetzt und es war zu erwarten, dass dort das Tempo noch etwas angezogen werden würde.

Keine Überraschung in Minute 31.: Gaarden spielte nun 5-1 und überrannte uns gleich mit einem Tempo. Man ahnte schlimmes… In der 34. Minute gesellte sich dann auch noch ein verworfener 7m dazu und man hätte denken können, dass wir nun die Köpfe wieder in den Sand stecken. Aber dieses Mal war es anders. Sabine hielt erst in der 36. Minute und dann noch einmal in der 39. Minute einen 7m! Auf unsere Torhüterinnen ist eben Verlass!

Durch die Vorgezogene war es noch schwieriger in den Spielfluss zu gelangen - zu viele Fehlpässe schlichen sich ein. Uns gelang es nicht das Tempo aufzunehmen, das dieses Spiel gebraucht hätte. Die Gegnerinnen schienen sich ihrer Sacher sehr sicher – jedenfalls wurde auch von dieser Seite die Sache nicht beschleunigt (40. Minute 8:11).

In der 45. Minute platze dann der Knoten. Nina konnte einen 7m verwandeln und im Anschluss setzte Almut im Tempo noch einen drauf (10:11). Der gegnerische Trainer nahm eine Auszeit. Nach der Auszeit standen wir wieder einer 6-0-Abwehr gegenüber, was überraschte. Aber gut für uns: Wir konnten mit schnellem Parallelstoß durchspielen und so das Tempo anziehen. Die Lücken bildeten sich wie von allein und in der 52. Minute lagen wir dann schon in Führung (13:12). Unser Kampfeswille war ungebremst. Auch die Abpraller fielen in unsere Hände und der Ball wurde unfallfrei nach vorne getragen (55. Minute 15:13). Keiner hätte damit gerechnet und scheinbar auch Gaarden nicht. Eine letzte taktische Auszeit in der 59. Minute brachte die geforderte Ruhe rein und wir konnten das Spiel mit 18:16 für uns entscheiden.

 

Timo zog den imaginären Hut und wir freuen uns über 2 Punkte, mit denen man so eigentlich nicht gerechnet hatte.

 

 

Für die 2. Damen dabei:

Margit (1. – 30.), Sabine (31. – 60.), Birthe (5/2), Meike (4), Stephie (3), Nina (3/2), Almut (2), Levka (1), Charleen, Marion

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