Gerade hatten wir erst das Hinspiel mehr schlecht als recht hinter uns gebracht, da stand auch schon das Rückspiel gegen Gaarden an. Wir hatten eine Rechnung offen und wollten jetzt alles besser machen. Da wir leider erkältungs- und auch urlaubstechnisch angeschlagen waren, durften wir uns drei Spielerinnen der 1. Damen ausleihen: Lena Danielsen, Nina Wölki und Verena Jens, danke, dass ihr uns unterstützt habt!

Trotz aller Vorsätze: es war fast wie ein Déjà-vu! Wir starteten gut in die Partie, führten zur 10. Minute mit 5:1, doch dann wurde Gaarden stärker und wir hatten keine Antwort parat. Wir waren zu spät in der Abwehr (insgesamt gab es acht 7m gegen uns); gingen den Gegnerinnen nicht entgegen, sondern begleiteten sie rückwärts in den Kreis. Insgesamt waren wir in der Abwehr viel zu nachlässig und Gaarden holte bis zur 21. Minute zum 5:4 auf. Im Angriff konnten wir uns zwar ein paar wenige Chancen erspielen, doch auch das nötige Abschluss-Glück ließ auf sich warten. Nach dem Ausgleich in der 24. Minute (6:6) stellte Timo unsere Abwehr auf 5-1 um, damit die Gaardenerinnen in ihrem Spielfluss gestört wurden. Das klappte nur teilweise. Halbzeit 6:7

 

Noch war nicht aller Tage Abend, auch wenn man im Hinblick auf das Hinspiel (da stand es 6:6 in der Halbzeit) schon Böses ahnte. Unser Angriff wurde nicht besser. Es viel uns schwer, als Mannschaft zusammenzuspielen, die gegnerische Abwehr zu beschäftigen und uns auf unsere Spielzüge zu konzentrieren. Gern wurde der Ball einfach parallel hin und her gepasst, ohne dass etwas passierte. Gut, Gaarden stellt auch eine gute Abwehr auf die Platte, aber gerade dann muss man sich eben etwas einfallen lassen und als Team zusammenspielen. Das ist uns leider nicht gelungen. Auch bei den 7m sahen wir nicht gut aus. Von den vier für uns gepfiffenen 7m, konnten wir nur zwei verwerten. So wie wir vorne mit angezogener Handbremse agierten, färbte das dann auch auf unsere Abwehrleistung ab. Wir ließen einfach zu viel zu; die Gegnerinnen schafften es locker 1-gegen-1 bei uns durchzukommen. In den letzten Minuten – wir lagen bereits mit vier Toren hinten – ging Timo aufs Ganze und versuchte es mit der 4-2-Variante. Wir brauchten den schnellen Abschluss. Leider gelang uns nur ein 13:16 zum Abpfiff.

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. – 60.), Birthe (4/2), Mia (3), Marion (2), Lena (2), Stephie (1), Charleen (1), Levka, Almut, Nina, Verena

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