Wir waren im Restaurant Santorini in Revensdorf (unserem Sponsor) und haben dort bei einem leckeren Essen und dem einen oder anderen Ouzo ein Krimi-Spiel genossen. Thema war, wie unschwer zu erkennen ist: Die Pracht der Vampire!

Aber nun zum Spiel…

2. Damen gibt einen Punkt gegen Wellingdorf aus der Hand (29.01.2017)

 

10 einsame Kriegerinnen machten sich am Sonntag auf den Weg nach Wellingdorf. Die Erkältung hatte zugeschlagen: Levka, Nina und selbst der Trainer mussten sich entschuldigen. Auch die übrigen 10 Damen waren ganz und gar nicht fit: Bei Claudi machte das Knie nicht so richtig mit und Stephie kämpfte ebenfalls tapfer gegen die Erkältungsvieren an (Der Ouzo ist auch nicht mehr das, was er mal war). Was war also von diesem Spiel zu erwarten?! Das Hinspiel hatten wir deutlich mit 16:22 verloren. Kaum vorstellbar, dass wir nun hier was reißen könnten.

 

Nichts desto trotz wollten wir aus dem Hinspiel lernen: Die Abwehr war das A und O und die stand bei uns auch von der ersten Minute an perfekt. Wir waren laut und aggressiv genug, hatten den Kreis gut im Griff. Im Angriff hatten wir auch die benötigte Ruhe und konnten uns sogar absetzen (10. Minute, 6:2). Dann ein kurzes Tief, in dem wir auf den Kreis nicht richtig achteten, einen 7m kassierten und schon war Wellingdorf wieder dran (6:5). Doch die Motivation war weiterhin da und wir konnten weiter punkten. Selbst im Tempogegenstoß konnte Kathi den Ball ins Tor befördern (9:6). Den Vorsprung konnten wir, obwohl die Gegnerinnen in den letzten Minuten auf eine 5-1-Abwehr wechselten, bis in die Halbzeit bringen (12:9).

 

Ein schöner Drei-Tore-Vorsprung war das, auf den wir zu Recht stolz waren. Doch die schwierigen 30 Minuten würden ja noch kommen. Man musste keine hellseherischen Fähigkeiten haben, um vorhersagen zu können, dass uns irgendwann die Puste ausgehen würde. Nichts desto trotz verlief auch die zweite Hälfte weitestgehend positiv für uns. Trotz schwieriger 5-1-Abwehr der Wellingdorferinnen, immer mehr schwindender Kondition und damit einhergehender Konzentrationschwund, konnten wir den Drei-Tore-Vorsprung bis zur 53. Minute noch halten. Doch dann wollten selbst die 7m (2) nicht mehr rein. Die Gegnerinnen hatten in der 56. Minute keine Schwierigkeiten, den Kreis anzuspielen (21:19) und in der 57. Minute ein weiteres Tor zu werfen (21:20). Schon war wieder alles auf der Kippe. 60 Minuten ist einfach zu lang, wenn man mit einer Rumpftruppe antreten muss. Keine Kondition mehr, keine Konzentration; dafür immer mehr Aufregung und Hektik führten dazu, dass wir den Ball, den wir in der letzten Minute eigentlich nur hätten nicht hergeben müssen, eben genau dieses taten. Die Wellingdorferinnen nutzen dieses natürlich eiskalt aus und wir mussten uns mit einem Unentschieden zufrieden geben (21:21).

 

Auch wenn es sehr ärgerlich ist, dass wir den Sieg selbst hergegeben haben, so können wir auch stolz auf uns sein. Wir haben uns zum Hinspiel gesteigert und das, obwohl wir nicht voll besetzt waren.

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. – 30.), Margit (31. – 60.), Birthe (8/4), Stephie (5), Mia (3), Charleen (2), Kathi (1), Claudi (1), Almut (1), Werni

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