Nach langer Spielpause durfte die 2. Damen zum 3. Advent wieder in heimischer Halle auftreten. Heikendorf trat mit lediglich 7 Spielerinnen an und zeigte beim Aufwärmen eher geringe Motivation. Es war abzusehen, dass es kein schönes Spiel werden würde: Wir mussten versuchen das Tempo hoch zu halten und uns einen Torevorsprung für die zweite Hälfte herauszuarbeiten.

Heikendorf startete mit zwei Kreisläufern ins Spiel, was wir relativ gut im Griff hatten. Unsere Abwehr stand zwar zu langsam auf den Beinen, es reichte aber meisten gerade so gegen die 1 gegen 1 Angriffe der Gegnerinnen. Lediglich die Spielerin mit der Nr. 2 (Linkshänderin) vermag auch aus dem Rückraum zu werfen – und dann traf sie auch. Es dauert nicht lange, da entschied sich Timo, diese Spielerin kurz zu nehmen.

Dann konnten wir auch endlich punkten und bastelten am Torevorsprung. Doch die Chancenauswertung war eher mager. Wir taten uns sehr schwer und mussten uns in Geduld üben. Bis zur 14. Minute schafften wir es immerhin zum 6:3. Claudia, die mit angeschlagenem Knie spielte, verwandelte sicher die 7m für uns. Eigentlich hätte es zur Halbzeit einen größeren Vorsprung als nur 5 Tore sein müssen. 10:5

 

Die zweite Hälfte mussten die Heikendorferinnen dann auf eine Spielerin verzichten, da Levka in einem „Handgemenge“ mit einem Cut vom Spielfeld gehen musste. Glücklicherweise ging es ihr nach ein paar Schreck-Minuten schnell wieder gut. Dass wir nun den Rest des Spieles in Überzahl bestreiten sollten, scheint erst einmal ein Vorteil zu sein. Leider läuft das bei uns ja anders! :-/ Bis zur 36. Minute sah es noch gut aus (13:5). Es fiel uns aber immer schwerer uns zu motivieren und den Druck hoch zu halten. Wenn Spielzüge angesagt wurden, wurde dieser auch verbissen zu Ende gespielt ohne auf die tatsächliche Spielsituation zu reagieren. Dass man vielleicht auch schon früher eine Chance zum Wurf hat oder der Letzte nicht zwingend aufs Tor werfen muss, war in den Köpfen gestrichen. Auch der Kreis wurde angespielt, obwohl dieser gar keine Chance auf einen Torwurf hatte. Die Köpfe waren nicht frei um tatsächlich Handball spielen zu können.

Die Gegnerinnen hingegen hatten den Kampf angenommen – von aufgeben war keine Rede. Wir machten es ihnen allerdings auch leicht und ließen uns durch einfaches Einlaufen aus der Formation bringen, so dass die Außen ein leichtes Spiel hatten. Oder aber die Abwehr war so spät dran, dass ein 7m die logische Konsequenz war. Lediglich Sabine war noch voll dabei und rettete uns. Von insgesamt 6 7m hielt sie 4(!) und auch einen Tempogegenstoß wehrte sie ab. In der 44. Minute stand es dann trotzdem schon 14:9 (oder 4:4 in der 2. Hälfte).

Es wurde immer unruhiger. Zu wissen: „Wir sind einer mehr“, verführt leider dazu, sich nicht mehr zu 100 % zu engagieren (ist ja noch eine anderer da) bzw. auch mal zu spekulieren (hinten sind ja genug). Die Rechnung geht nur leider nicht auf, wenn alle so denken. Sabine hatte alle Hände voll zu tun und war zu Recht unzufrieden mit der Abwehr. Ab der 53. Minute (16:11) ging dann so gut wie nichts mehr. Das Niveau war im Keller und keiner – auch nicht unserer toller Fanchor von der Tribüne – schaffte die Stimmung zu heben. Heikendorf gab ein letztes Mal alles und konnte drei weitere Treffer verzeichnen (16:14). Stephie konnte noch ein letztes Tor vor dem Schlusspfiff für uns erzielen und dann war es endlich vorbei.

Zwar mit 17:14 gewonnen, doch die zweite Hälfte deutlich mit 7:9 verloren und das in Überzahl!

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. - 60.), Mia (6), Claudia (5/3), Birthe (2), Stephie (2), Charleen (2), Petra, Levka, Marion, Werni, Almut, Kathi

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