Das Aufwärmen verlief unspektakulär – jeder irgendwie für sich und auch nicht wirklich intensiv. Ganz im Gegensatz zu den Gegnerinnen! Da war die Einheit zu sehen, die auf unserer Seite vergebens gesucht wurde. Das ließ nichts Gutes hoffen. Traditionell war Wellingdorf ein harter Gegner mit dem wir so unsere Schwierigkeiten hatten. Da muss man schon als Mannschaft geschlossen auftreten, um etwas entgegen halten zu können.

Kaum war angepfiffen, war klar: es wird ein schnelles Spiel. Wir fingen uns gleich das erste Tor ein; konnten aber kontern. Es ging schnell hin und her und genau dieses schnelle Hin und Her machte es ganz schön anstrengend. Darauf waren wir nicht vorbereitet. Unsere Kondition ließ nach wenigen Minuten schon zu wünschen übrig. Fast die komplette erste Sieben meldete sich auf einmal für eine kurze Verschnaufpause an. Dabei waren noch nicht einmal 10 Minuten gespielt. Timo hatte alle Hände voll zu tun, Spielerinnen ein- und auszuwechseln. Das blieb natürlich nicht ohne Folgen: In der 8. Minute erzielten wir noch den Ausgleich zum 3:3 und brauchten dann ganze 10 Minuten, in denen wir zwei 7m vergaben und auch in der Abwehr pennten, um uns wieder im Spiel zu strukturieren. Die Gegnerinnen nutzten dies selbstverständlich aus und waren bis zur 20. Minute schon bis zum 3:8 in Führung gegangen. Timo nahm eine Auszeit und erinnerte uns an das, was in den ersten acht Minuten gut funktioniert hatte: Spielzüge spielen und Struktur reinbringen. Und siehe da: es lief geordneter! Vorne konnten wir wieder ansetzen und kämpften uns bis zum 8:10 heran.

 

Leider schafften wir es auch in der zweiten Hälfte nicht eine aggressivere Abwehr auf die Platte zu stellen. Dabei machten die Wellingdorferinnen eigentlich immer das Gleiche. 1 gegen 1 und wenn das nicht ging, den Kreis anspielen. Das Mannschaftsgefühl, das ja auch schon beim Aufwärmen fehlte, war auch jetzt nicht zu finden.

Die Chancen auf Tore waren da, wenn wir uns auf die Spielzüge konzentrierten. Auch die 2. Welle funktioniert gut, wenn wir den Ball nicht selbst durch ein Anspiel nach außen hin totmachten. Auch wenn das schnelle Spiel unsere Kondition forderte, so war genau dies auch unsere Chance. Leider vergaßen wir zwischenzeitlich, wie wir zum Erfolg kamen. Den roten Faden des Spieles konnten wir auch jetzt nicht aufnehmen.

Die letzten Minuten ging uns dann endgültig die Puste aus oder vielleicht wollten wir dann auch zu viel. Die Würfe gingen nicht mehr ins Tor - die Frustration stieg und die Motivation verließ uns. Die Gegnerinnen bauten fast mühelos ihren Vorsprung vom 16:18 noch bis zum 16:22 aus.

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. - 60.), Mone (8), Mia (4), Claudia (2), Almut (1), Birthe (1), Levka, Marion, Werni, Charleen, Stephie, Petra

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