Obwohl wir wussten, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen mussten, versuchten wir locker in das Spiel zu gehen. Eine lange „Findungsphase“ konnten wir uns nicht erlauben und wollten gleich mit Power starten. Erstaunlicherweise klappte das auch sehr gut. Bis zur 5. Minute warfen wir pro Minute ein Tor! Die Gegnerinnen mussten zugucken.

Dann wurden die Beine aber langsamer, die Spritzigkeit ging verloren und die Gegnerinnen hatten Gelegenheiten mitzuspielen (13. Minute 9:4). Wir zündeten noch einmal den Turbo: In der Abwehr standen wir sicherer und ließen kein Gegentor zu. Vorne wurde es zwar schwieriger – wahrscheinlich auch, weil nicht genügend Spielzüge angesagt wurden und unser Spiel an sich langsamer wurde – aber wir bauten unseren Vorsprung bis in die 24. Minute zum 15:4 aus. Die HSG 24109 II musste was tun und stellte auf zwei Kreisläuferinnen um. Auf Grund deren körperlichen Konstitution hatten wir arge Schwierigkeiten eine vernünftige Deckung hinzustellen. Oftmals war es so durcheinander, dass wir unsere Aufteilung komplett verloren hatten. Trotzdem konnten wir mit 16:7 in die Pause gehen.

 

Jetzt kam der schwierige Teil: die 2. Halbzeit. Wie immer war der Kopf entscheidend – bloß nicht zu locker nehmen, trotz der hohen und verdienten Führung! Die Gegentore, die wir uns eingefangen hatten, waren größtenteils nicht notwendig. Wir wollten weiter das Tempo bestimmen.

An der Umsetzung haperte es allerdings. Weite Strecken erschien das Spiel doch sehr zäh und mühsam. Oftmals wurde zu früh der Abschluss gesucht; ein richtiger Spielfluss war nicht zu erkennen. Gut zwei Drittel der zweiten Hälfte konnten wir jedoch den Vorsprung halten (50. Minute 21:12). Auch Sabine trug maßgeblich dazu bei, indem sie in der 51. Minute einen 7m hielt. Die letzten sieben Minuten gönnten wir uns eine Pause. Die Konzentration ließ zu wünschen übrig und so machten wir es der gegnerischen Torfrau leicht unsere Würfe abzuwehren. Die HSG 24109 II legte noch einmal nach und verkürzte den Vorsprung auf 7 Tore (55. Minute 21:14). Mit letzter Kraft konnten wir die letzten Minuten den Vorsprung zurückerobern und beendeten das Spiel mit 24:15.

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. - 60.), Mone (8/1), Stephie (7), Almut (4), Birthe (3/1), Levka (2), Marion, Anna, Werni, Kathi, Charleen

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