Obwohl beim Warmmachen keine Teampräsenz der 2. Damen zu sehen war, agierten wir auf dem Feld trotzdem gut zusammen. Vielleicht, weil Timo uns vor dem Spiel noch einmal die „Köpfe wusch“ und uns ermahnte den Gegner nicht zu unterschätzen. Uns war zu Ohren gekommen, dass sich die Gegnerinnen gegen uns was ausrechneten... Das wollten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen und wollten sie von Anfang an gleich einschüchtern. „Vollgas, egal wie viel das steht!“ lautete die Parole.

 

Auch wenn dieses Spiel nicht zu den ganz Schnellen gehörte, so war es doch schon zackig und entsprechend anstrengend. Glücklicherweise hatten wir genug Spielerinnen auf der Bank, sIna Giernaso dass jede die Pause bekam, die sie brauchte. Bis zur 15. Minute legten wir (Mia, Birthe und Stephie) mit 9:2 vor – was ja, wenn’s gut läuft, bei uns schon ein Halbzeitergebnis ist -, auch weil Margit eine super Leistung im Tor ablieferte. Die Gegnerinnen zeichneten sich bis dahin nur dadurch aus, dass unsere Außen kurz genommen wurden und beim Abwurf unsererseits immer eine Gegenspielerin noch versuchte den Pass zu stören. Ansonsten war die HSG 24109 wenig gefährlich. Wir konnten in der 2. Welle – manchmal sogar im Tempogegenstoß – zum Torerfolg gelangen. Nach einer Torpause von der 17. bis zur 20. Minute ging es weiter. Besonders Mia setzte sich immer wieder in 1:1-Situationen durch oder verwandelte gleich in der 2. Welle. Bis zur Halbzeit schafften wir uns bis zum 16:6.

 Birte MakanBirthe Ekelmann

Es war nicht ganz einfach, diese Power und den Schwung der ersten Halbzeit in die zweite Hälfte mitzunehmen. Die Kräfte ließen langsam nach und die Konzentration wurde geringer. Besonders die Kreissperre wurde immer mehr zum Problem. Wir schafften es nicht, uns von dieser zu befreien und die Torschützin im Wurf zu hindern. So gelang den Gegnerinnen, die bis zum Abpfiff kämpften bis zum Umfallen, doch noch das eine oder andere Tor. Aber das machte gar nichts. Birthe machte in der Mitte als Spielleitung und auch beim 7m-Punkt eine gute Figur. Insgesamt bauten wir unseren Vorsprung weiter aus (32. Minute 18:7, 41. Minute 22:8). Auch Claudia – unser Neuzugang – steuerte gleich zwei Tore zum Endergebnis bei und hatte damit einen guten Einstieg (Kiste!). Ab der 45. Minute wurden wir leider nochmal hektisch. Irgendwie wollten wir nun aus der Distanz zum Torerfolg kommen, obwohl die 1:1-Situationen doch funktioniert hatten. Bis zum Abpfiff vielen dann nicht mehr so viele Tore, aber wir konnten trotzdem mit 26:11 glücklich in die Kabine gehen. Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Naddel. Sie knickte während des Spiels um und strapazierte ihre ohnehin schon angeschlagenen Bänder. Glücklicherweise konnte sie nach dem Spiel aber schon wieder ganz gut auftreten, so dass es nichts Schlimmeres zu sein scheint.

 

 

Für die 2. Damen dabei:

Margit (1. - 30.), Sabine (31. - 60.), Mia (8), Birthe (7/3), Stephie (3), Birdy (2), Maike (2), Claudia (2/1), Kathi (1), Petra (1), Naddel, Marion

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