Stephanie FeldmannVergangenen Sonntag begann für die 2. Damen die Saison 2015/2016. In heimischer Halle standen wir der eigenen 3. Damen gegenüber. Da wir bisher aber noch nicht das Vergnügen hatten gegeneinader zu spielen, wussten wir nicht, was auf uns zukommen würde. Aber nicht nur deshalb war die Aufregung auf unserer Seite groß. Die 2. Damen muss sich in dieser Saison neu finden. Es gilt einige Abgänge zu verkraften und mit den Neuzugängen (Michaela Lauterbach und Brigitte Königsmann) zu kompensieren. Auf Grund der mangelnden Trainingsbeteiligung vor dem ersten Spiel hatte Trainer Timo Mareike Goos und Beeke Jessen zur Unterstützung geordert.

Gleich zu Beginn der Partie machte sich die geringe Saisonvorbereitung bzw. Trainingsbeteiligung bemerkbar. Ein verworfener 7m und anschließend ein Gegentor ließen uns alt aussehen. Erst ab der 6. Minute fanden wir ins Spiel (1:1). Bis zur 12. Minute war es relaiv ausgeglichen. Dann konnte Gitti einen 7m für uns verwandeln und wir gingen in Führung (4:3). Wir standen in der Abwehr in der 6-0-Formation, waren allerdings sehr langsam auf den Beinen und übergaben unsere Gegenspielerin nicht. Besonders die linke Angriffsseite der 3. Damen hatte leichtes Spiel. Der Kreis erzeugte dort eine Überzahl und der Außen stand somit frei. Viel zu viele Tore kassierten wir so auf unserer rechten Seite und machten die Gegnerinnen stark. Bis zur 26. Minute konnten nur die Gegnerinnen einnetzen (4:8), obwohl Sabine bis dahin bereits den zweiten 7m parrieren konnte!

Auch im Angriff lief es nicht optimal. Zwar kamen wir noch einmal ran, aber zu viele Fehler unsererseits verhalfen den 3. Damen zu einfachen, schnellen Toren. Der Einläufer wollte angespielt werden, obwohl er gar nicht frei war. Der Ball wurde einfach nicht gefangen oder es wurden Bogenlampen geworfen. Die Konzentration war bei der 2. Damen leider mangelhaft. Auch der Kampfgeist, den Gegner stoppen zu wollen, ihn fest zu machen, war nicht ausreichend. Halbzeit: 7:9

 

In der zweiten Hälfte stellten wir unsere rechte Abwehrseite etwas um. Die Halbe stand nun etwas weiter vorgezogen und kümmerte sich ausschließlich um die halbe Gegenspielerin, so dass die Mitte sich voll und ganz auf den Kreis konzentrieren konnte. Das war ein gutes Mittel und wir kamen in der Abwehr wesentlich besser zurecht. Auch Margit trug einen großen Teil dazu bei und parrierte den sogleich gegebenen 7m. In der 33. Minute schafften wir dann den Ausgleich zum 9:9. Doch die Gegnerinnen konnten nachsetzen. Birthe verwandelte dann in der 36. Minute einen weiteren 7m für uns; erneuter Ausgleich. In der 40. Minute zeigte sich dann die Klasse unserer Torfrau Margit. Gleich zwei hintereinander gegebene 7m und einen darauf folgenden Abpraller wehrte sie ab!Ina Mnich  Birte Makan

Vorne wollte es trotzdem nicht so recht klappen. Wir verwarfen ebenfalls einen 7m. Stephie warf in der 43. Minute das 12:12 und nachdem ein weiterer 7m von uns verworfen wurde, konnte Beeke zumindest im Tempogegenstoß punkten (13:12). Dann musste Beeke leider das Feld verlassen, da sie die dritte 2-Minuten-Strafe kassiert hatte. Das bedeutete Rot für Beeke und für uns der Bruch im Spiel. Die Konzentration stellte sich immer noch nicht ein und die mangelnde Übung tat ihr Übriges. Viel zu viele Bogenlampen bzw. Fehlpässe und die Trefferquote war auch nicht besser. Wir schafften es nicht mehr, den Ball im Tor unterzubringen und mussten zusehen, wie die 3. Damen an uns vorbeizog.

Endstand 13:16

 

Für die 2. Damen dabei:

Sabine (1. - 30.), Margit (31. - 60), Mia (3), Stephie (2), Beeke (2), Birthe (2/1), Kathi (1), Birdy (1), Mareike (1), Gitti (1/1), Finja, Marion, Maike