Spannung gegen KMTV
Verpasster „Rechnungsausgleich“ gegen Wellingdorf
Wider Erwarten schnelles Spiel gegen Suchsdorf

 


Spannung gegen KMTV (08.02.2015)

 

Ein bisschen schlotterten uns schon die Knie als wir in der Tallinhalle aufschlugen. Gegen den letzten der Tabelle anzutreten, hatte uns schon so manches Mal ein Bein gestellt. Das Hinspiel hatten wir zwar deutlich mit 21:11 gewonnen, aber das fand unter ganz anderen Voraussetzungen statt. Dieses Mal hatten wir nur einen mageren Rückraum vorzuweisen. Simone (verletzt), Birthe und Stephie waren nicht dabei und Kaddi konnte erst nach dem Anpfiff direkt vom Zug in die Halle eilen – und das, obwohl sie Geburtstag hatte!

 

KMTV startete ihr Spiel in der 4-2-Deckung. Ziemlich ungewöhnlich in dieser Klasse, aber für uns nicht ganz unerwartet. Timo hatte uns in der Ansprache vor dem Spiel schon darauf vorbereitet. Eigentlich auch ganz gut für uns. Da wir eh nur einen dezimierten Rückraum aufweisen konnten, kam uns das ganz recht. Und so sahen wir im Angriff auch echt gut aus. Natürlich kostete das unheimlich viel Kraft, aber jede Spielerin war bereit Einsatz zu zeigen und so wirbelten wir die Gegnerinnen ganz schön durcheinander. Besonders Finja, Anna und Lena konnten zeigen, dass sie „wollten“ und konnten Tore erzielen. Nach einigen Minuten variierten die Gegnerinnen dann ihr Deckungsspiel und nahmen zeitweise gleich zwei Spielerinnen von uns kurz.

In der Abwehr brauchten wir eine Weile, bis wir so richtig auf zack waren. Der Kreis machte es uns wieder einmal nicht einfach und so war es bis zur 20. Minute ein recht ausgeglichenes Spiel. In Minute 21. gab es einen 7m gegen uns, den Margit parieren konnte; der Wendepunkt. Tini, die weiterhin kurz gedeckt wurde, verblieb nun auf außen und Kaddi und Mia rücken eine Position weiter nach rechts. Jetzt kamen wir so richtig in Fahrt. Mia, Mareike, die dankenswerterweise aushalf, Kaddi und Tini (7m) warfen uns bis zur Halbzeit zum 12:7.

 

Für die zweite Hälfte hatten sich die Gegnerinnen eine andere Taktik überlegt. Sie beließen es bei einer 5-1-Abwehr. Das gefiel uns gar nicht so gut und noch weniger als unsere Mittelfrau kurz gedeckt wurde. Es dauerte einige Minuten, bis wir uns damit zurecht fanden. Erst in der 38. Minute konnten wir ein weiteres Tor verbuchen. Bis zur 45. Minute konnten wir unseren Vorsprung noch auf 17:10 weiter ausbauen. Danach wurden wir allerdings hippelig und uns ging die Ordnung verloren. KMTV nutzte die Chance und konnte weiter aufholen. Viel zu einfach gelang es den Gegnerinnen Tore zu erzielen. Wir hatten den Faden verloren, die Pässe kamen unsicher und wir standen zu dicht auf der Abwehr. Im Angriff konnten wir die riesigen Lücken auf der linken Seite nicht wahrnehmen. In der 55. Minute warfen wir unser letztes Tor (20:17) und schafften es gerade noch bis zum Abpfiff nur noch zwei weitere Gegentore zuzulassen.

Endstand 20:19

 

 

Es traten an:

Margit (1. - 60.), Mia (6), Kaddi (5), Tini (3/2), Mareike (2), Finja (1), Lena (1), Maike (1), Anna (1), Marion

 

Verpasster „Rechnungsausgleich“ gegen Wellingdorf (15.02.2015)

 

Gegen Wellingdorf hatten wir noch Rechnung offen. Im Hinspiel verloren wir mit 9:14 (ja, das ist der Endstand). Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen. Leider kommt es anders und zweitens als man denkt...

 

Dabei ging es gut los. Tini warf uns mit 1: 0 in Führung und Birdy ergänzte zum 2:0 (5. Minute). Dann zeigte sich die „Hauptakteurin“ der Wellingdoferinnen: die Spielerin mit der Nummer 10 auf dem Rücken versenkte zum ersten Mal den Ball im Tor (2:1). Tini und Finja konnten in der 8. Minute noch einen drauf setzen und es stand 4:2 für uns. In der 10. Minute konnte Sabine dann sogar noch einen 7m halten und unser Spiel wurde langsam. Wir fühlten uns wohl schon zu sicher und drosselten das Tempo. Leider der falsche Weg. Mit der 10 hatten wir das ganze Spiel über zu tun. Sie spekulierte gerne und klaute uns – viel zu oft – den Ball. Das war auch nicht so schwer, da schwarze (wir) und dunkelblaue (Wellingdorf) Trikots sich schon ziemlich ähneln. 8:7

 

In der zweiten Hälfte hatten wir dann die Laibchen an um weitere Fehlpässe zu verhindern. Mit einem Tor vor zu sein, war definitiv nicht ausreichend. Trotzdem war der notwendige Einsatz auf dem Spielfeld nicht zu finden. Wellingdorf konnte zum 8:8 ausgleichen. Im Angriff hatten wir weiter unsere Schwierigkeiten. Wellingdorf spielte in der 5-1-Formation und wir schafften es nicht, in der Mitte Akzente zu setzen. Der Ball wurde gerne auf die Außen gespielt, die zwar auch Chancen hatten, aber an der Torfrau viel zu oft scheiterten. Leider lernten wir nicht aus diesen vergebenen Chancen. Immer wieder wurden die Außen in Bedrängnis gesetzt, es erneut zu versuchen. Ohne Erfolg. In der 35. Minute waren die Gegnerinnen das erste Mal in Führung gegangen (9:10). Es wäre eigentlich ein Leichtes gewesen mit einfachen schnellen Bällen an den Welligdorferinnen vorbeizuziehen, aber waren zu ängstlich und haben unsere Nerven nicht in den Griff bekommen. Wir mussten uns mit 14:15 geschlagen geben.

 

 

Es traten an:

Sabine (1. - 30.), Margit (31. - 60.), Tini (4/1), Stephie (3), Mia (3/2), Finja (2), Kaddi (1), Birdy (1), Anna, Maike, Marion

 

Wider Erwarten schnelles Spiel gegen Suchsdorf (22.02.2015)

 

Suchsdorf: Das sind die Spiele, in denen NIE viele Tore fallen. Diese Spiele zeichnen sich durch starke Abwehrleistungen und Langsamkeit aus. So war es jedenfalls bis zuletzt...

 

Timo bläute uns schon vor dem Spiel ein, alles geben zu müssen und sehr aufmerksam zu sein. Er zeigte uns noch einmal auf, welche Fehler wir im Hinspiel gemacht hatten und dass wir das unbedingt abstellen müssen.

 

Die ersten 10 Minuten liefen dann auch wie aus dem Bilderbuch. In den ersten Minuten warfen Tini und Mia uns zum 2:0 und ergänzten dann zum 4:1. Doch Suchsdorf wusste sich mit ihrer Stärke, der 2. Welle, zu helfen und in der 13. Minute kam ihnen dann noch ein 7m zur Hilfe (Ausgleich zum 4:4). Manch einer hätte gedacht, dass wir jetzt wieder einbrechen und die Köpfe hängen lassen würden, aber Kaddi belehrte jeden Zweifler eines besseren und setzte mittels Tempogegenstoß zum 5:4 fort. Unsere Absprache in der Abwehr war gut. Wir waren darauf bedacht, frühzeitig raus zu gehen und die Gegenspielerin fest zu machen. Zwar mussten wir uns das immer wieder ins Gedächtnis rufen, aber der Erfolg gab uns recht. Die Gegnerinnen suchten so gut wie immer die 1 gegen 1 Situation oder versuchten den Kreis anzuspielen. Leider waren wir hier und da doch einen Moment zu spät und kassierten schon in den ersten 30 Minuten vier 7m.

11:8

 

Die Hälfte war schon mal geschafft. Total fertig saß die 2. Damen in der Kabine. Mit so einem schnellen Spiel (und das auf beiden Seiten) hatte ja keiner gerechnet. Das kostete enorm viel Kraft. Wir waren nicht sicher, ob wir das in der zweiten Hälfte noch einmal wiederholen könnten. Wir wollten aber versuchen den Drei-Tore-Vorsprung zu vergrößern oder zumindest zu halten.

Suchsdorf ging in eine 5-1-Abwehr über und es lief zwar gut für uns weiter, aber man merkte, dass es wesentlich schwieriger fiel als noch zuvor. Besonders Birthe hatte in diesem Spiel ein glückliches Händchen. Von ihren sechs Treffern gingen fast alle knapp bzw. zufällig („glücklich“) ins Tor. Echte Überraschungs-Glückstreffer! Die Gegnerinnen hingegen machten die Hälfte ihrer Tore durch 7m und wir sahen uns fast ebenso häufig gezwungen in Unterzahl zu spielen. Wir schafften es aber trotzdem, Suchsdorf nicht näher als ein Tor herankommen zu lassen (15:14 in der 48. Minute und 17:16 in der 54. Minute). Die gefährliche linkshalbe Gegenspielerin konnten wir so weit aus dem Spiel halten, dass sie nur noch per 7m traf. Besonders Kaddi, Mia und Stephie zeigten eine super Abwehrleistung. Das war mal wieder ein Spiel mit toller Einstellung. Danke auch an Mareike, die uns erneut ausgeholfen hat.

Zum Schlusspfiff hatten wir dann tatsächlich ein Ergebnis von 20:17. Trainer Timo war stolz auf uns und gratulierte zum verdienten Sieg.

 

 

Es traten an:

Margit (1. - 30.), Sabine (31. - 60.), Birthe (6), Tini (4/1), Stephie (3), Mia (3), Kaddi (3), Maike (1), Marion, Anna, Birdy, Mareike