Das Hinspiel in Preetz hatten wir mit drei Toren verloren. Das wollten wir am Sonntag gegen den direkten Konkurrenten nun besser machen. Beim Training wurde sich schon auf das schnelle Spiel eingestellt und auch wir wollten die Gegnerinnen durch schnelle Paralellstöße schwindelig spielen.

 

Nach dem Anpfiff wurde schnell klar, dass wir mit dem weiblichen Schiedsrichtergespann keinen Glücksgriff hatten. Es folgten kaum Pfiffe während der gesamten Spielzeit. Man konnte eigentlich tun und lassen, was man wollte ohne Konsequenzen zu erfahren. Keine einzige 2-Minuten-Strafen oder Gelbe Karte wurde verteilt! Trotzdem verlief das gesamte Spiel von beiden Seiten weitestgehend fair.

 

Nun aber zu unserer Leistung: Die Umsetzung unserer eigenen Vorstellungen klappte leider nicht so, wie gewünscht. Viel zu früh kamen die Aktionen im Angriff. Das Tempo im schnellen Paralellstoß war noch gar nicht richtig aufgenommen worden, da wurde schon wieder damit aufgehört.

In der Abwehr dauerte es bis zur 18. Minute, bis wir endlich aggressiv den Preetzerinnen gegenüber traten. Endlich wurden die Gegnerinnen mal fest gemacht und wir stellten eine kompakte Abwehr auf die Platte.

Vorne hatten wir leider weiterhin unsere Schwierigkeiten. Gerade auf der rechten Seite hatten wir kaum Chancen, da die Gegenspielerin sehr hoch gewachsen war. Zudem kam noch eine schlechte Chancenverwertung hinzu. Sofern man sich dann doch eine Lücke erspielt hatte, wurde viel zu oft die Torfrau angeworfen.

Einen besonderen Moment gab es dann aber doch: Naddel hat nämlich ihr erstes Saisontor im Tempogegenstoß erzielt und sich damit gleichzeitig dazu verpflichtet eine Kiste auszugeben! Halbzeit 7:7

                       Stephanie FeldmannMaike PetersenAnna Kutz

Die zweite Hälfte verlief im Großen und Ganzen so wie die erste Hälfte. Wir versuchten mehr Aktionen auf der linken Seite zu starten, aber der Ball war einfach nicht ins Tor zu bekommen. Selbst von den 7m konnten wir nur einen verwandeln.

In der Abwehr bemühten wir uns sehr den Standard der letzten Minuten aus der ersten Hälfte zu halten, mussten uns da aber auch durch einige Tiefs durcharbeiten. Letztlich mussten wir uns, obwohl wesentlich mehr drin gewesen wäre, mit einem 12:12 zufrieden geben.

 

 

Es traten an:

Margit (1. - 30.), Sabine (31. - 60.) Simone (4), Tini (4/1), Birthe (2), Kaddi (1), Naddel (1), Christiane, Anna, Stephie, Marina, Maike