Eine herbe Niederlage musste die 2. Damen am 1. Advent gegen Dänischenhagen einstecken. So hatten wir uns das nicht vorgestellt.

 

Obwohl wir vom Trainer gut auf ein schnelles Spiel eingestellt waren, starteten wir sehr verhalten in diese Partie. Wir waren zu verschlafen um Dänischenhagen genügend Kontra bieten zu können (6. Minute 2:4). Besonders die Kreisanspiele und die Spielerin mit der Nummer 2 (Sophie Köster) machten uns zu schaffen. Wir wechselten von einer 6-0-Abwehr zu 5-1, um den Spielfluss der Gegnerinnen zu stören. Erst in der 13. Minute (4:6) fanden wir langsam ins Spiel und unser Kampfgeist wurde geweckt. Die Abwehr stand viel besser und wir konnten die Gegnerinnen erfolgreich stören. Besonders Birthe hatte nun die Kreisläuferin, über die Dänischenhagen gerne versuchte zu spielen, nun gut im Griff. Das hatte auch Auswirkungen auf unseren Angriff. Stephie konnte gleich drei Tore hintereinander verwandeln und uns so zum Ausgleich verhelfen (6:6). Dänischenhagen blieb weiterhin in der 6-0-Formation und wir konnten uns mehr und mehr durchsetzen. Es schien als sei der Knoten geplatzt... (Halbzeit 12:10)

Leider wurden wir in der zweiten Hälfte eines Besseren belehrt. Unverständlich bleibt, warum wir nicht mehr das spielen konnten, was wir doch in der ersten Hälfte schon gezeigt hatten. Ideenlos und scheinbar ohne Willen lief die 2. Damen über das Spielfeld. Unsere Abwehr hatte sogar so große Probleme, dass Timo wieder in die 6-0-Variante wechseln musste (50. Minute). Dänischenhagen hingegen versuchte es anfänglich mit der Vorgezogenen. Brachte uns das wieder durcheinander? Jedenfalls waren auch unsere Abschlüsse unverständlich. Lediglich drei Würfe fanden den Weg ins gegnerische Tor. Ich wieder hole drei (in Worten: drei)! Bei einer kleinen Torfrau ist es ja eigentlich logisch, dass man den Ball nach oben wirft, trotzdem hatte Timo noch einmal in der Halbzeitpause darauf hingewiesen und appelliert, die Würfe nach unten zu unterlassen. Leider wurde diese und auch so gut wie alle weiteren Anweisungen des Trainers in der Halbzeitpause ignoriert. Der Kopf spielte in diesem Spiel einfach nicht mit und wir müssen die Niederlage mit 15:20 hinnehmen.

   

 

Es traten an:
Sabine (1.-60.), Mia (4), Stephie (3), Birthe (3), Birte (2), Kaddi (2), Tini (1), Marion, Marina, Christiane, Kathi, Lena