Gerade mal eben so konnten wir am Wochenende noch eine Mannschaft zusammen kratzen. Und selbst von diesen 8 Spielerinnen waren eigentlich nur drei wirklich gesund. Die Erkältungswelle hatte zugeschlagen.

20110925 3d CarstensenEs hieß Zähne zusammen beißen und so lange durchhalten wie möglich. Da musste eben auch mal auf einer anderen Position gespielt werden; der Kreisläufer im Rückraum z.B. (und das war, neben bei bemerkt, gar nicht so schlecht). Es ging nicht mehr ums Gewinnen, sondern lediglich ein vernünftiges Spiel abzuliefern. Timo versprach sogar, sich weder aufzuregen noch zu meckern…
Der Wiker SV hingegen (zu dieser Saison aufgestiegen – uns also völlig unbekannt) ist mit 14 Spielerinnen angetreten, die alle hochgewachsen und jung daher kamen. Unserer Bitte, uns doch ein oder zwei Spielerinnen abzugeben, wurde leider nicht nachgekommen.
Das dieses Spiel nun kein wirklicher Vergleich beider Mannschaften ist, dürfte nun aber jedem klar sein.

Das Spiel verlief wie erwartet. Wik legte vor und wir versuchten dran zu bleiben. Einige Schwierigkeiten bereitete uns die Kreissperre in der Abwehr. Zu oft gelang es nicht, diese zu durchbrechen. Nach einigen 20110925 3d GoosMinuten versuchte Timo mit einer 5-1-Deckung die Gegenspielerinnen zu verunsichern, was auch einige Zeit funktionierte. Leider kostet so eine Spielweise enorm viel Kraft und davon hatten wir aber nichts übrig. Daher musste wieder auf eine 6-0-Deckung gewechselt werden.
Der Angriff funktionierte auch ganz gut. Spielzüge wurden angesagt, gespielt und erzielten einige Lücken in der gegnerischen Abwehr. Wiks Torfrau wusste allerdings die meisten Würfe – gerade diejenigen nach oben – zu parieren. Halbzeit 4:8

In der zweiten Hälfte zeigte sich dann unsere Angeschlagenheit. Wesentlich langsamer und kraftlos, meisten mit hochrotem Kopf, lief die 3. Damen übers Feld. Die ersten Minuten hatte Wik kein Erbarmen mit uns und warf gleich 6 Tore in Folge – davon 3 Tempogegenstöße.
Davon ließen wir uns aber nicht beirren. Es wurde weiter gekämpft und bis zum letzten Quäntchen Sauerstoff übers Feld gelaufen. Die Einsatzbereitschaft jeder Spielerin war groß und die 3. Damen zeigte unter dieser Extremsituation eine gute Leistung. Endstand 10:19


HSG Gettorf/Osdorf III:
Margit (1.-60.), Mia (4/2), Tini (2), Sabrina (2), Ina (1), Lena (1), Gabi, Naddel