Gegen den Spitzenreiter Kieler Turnerbund Brunswik (25.03.2012)

Die Einstellung stimmte am vergangenen Sonntag. Anna stand trotz Geburtstag auf der Platte, Stephie verließ ihre Familienfeier verfrüht, Naddel stockte den dezimierten Kader auf und selbst der Trainer ließ seine eigene Mannschaftsabschlussfeier im Panno sausen. Mehr kann man nun wirklich nicht erwarten.

KTB hatte in den vergangenen Spielen nur eines verloren. Warum sollten sie also gerade gegen uns noch zwei Punkte lassen. Ein bisschen den Gegner ärgern und eine gut Leistung zeigen, das war alles, was man erwarten konnte.
Das Spiel begann recht erfolgsversprechend; wir gingen sogar in Führung (3:1, 5. Minute). Dann fand die Halblinke der Gegnerinnen so langsam ins Spiel und KTB war wieder dran. Die offensive Abwehr der Gegnerinnen wurde gut umspielt und wir konnten uns gut präsentieren. Wir selbst spielten in einer 5-1-Abwehr mit gewohnt guter Leistung. Einzig das manchmal zu große Loch in der Mitte machte uns etwas Schwierigkeiten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde es vorne etwas fahrig. Aus einem 7:7 wurde ein 8:10. Wir versuchen es vorne mit zwei Kreisläufern, um ein bisschen Bewegung ins Spiel zu bringen. Mit Flüchtigkeitsfehler machten wir es uns aber selbst schwer. Der Faden war aber irgendwie verloren gegangen und über das eine 7m-Tor (9:13) gingen wir mit 9:14 in die Pause.

Die Einstellung stimmte. Vorne musste einfach nur mehr Aktivität her. Wir blieben bei der Variante mit zwei Kreisläufern und Birthe und Tini nahmen den Mut zusammen und gingen in Einzelaktionen mit Schwung durch die Abwehr (14:18). Der Faden war wiedergefunden und auch die Abwehr arbeitete weiterhin sehr gut. Über die Zeit wurde das Loch, dass öfters in der Mitte entstand, immer besser zugeschoben. Unsere 5-1-Deckung agierte gut zusammen und auch die Phase, in der zwei Gegenspielerinnen kurz genommen wurden, wurde hinten gut verschoben. Wir hätten möglicherweise noch mehr ausnutzen können, dass das Rückzugsverhalten von KTB nicht sonderlich gut war. Die Möglichkeiten der 2. Welle waren durchaus vorhanden, konnten aber selten gut umgesetzt werden.
Toretechnisch war die zweite Hälfe ausgeglichen (11:11), was ebenfalls zeigt, dass wir uns gut dargestellt haben. Der Trainer war zufrieden und das ist fast so gut wie gewinnen!

HSG Gettorf/Osdorf III:
Margit (1.-60.), Tini (9/1), Christane (5/3), Birthe (4), Maike (2), Stephie, Sabrina, Anna, Naddel, Ina



Rückspiel gegen den Wiker SV I (18.03.2012)

Das Hinspiel wurde schon unter nicht ganz leichten Bedingungen vollzogen. Mit gerade 7 Spielerinnen konnten wir antreten, wovon drei auch noch krank waren. Der Rest war so krank, dass er es gar nicht erst in die Halle geschafft hatte.
Die Hoffnung war groß, dass wir am Sonntag mittag (11:25 Uhr) eine "andere Mannschaft" dem Gegner präsentieren konnten, eine, die nicht nach der Hälfte der Zeit die Kraft verloren geht und sich am Ende überrennen lässt.

Das es trotzdem anstrengend wird, war klar. Wik ist Aufsteiger und spielt keinen langsamen Handball – gerne auch über den Kreis. Mit 12 Spielerinnen waren wir dieses Mal allerdings genug um ebenfalls Tempo-Handball zu spielen. Es gab wieder den "Freifahrtschein" für viele Würfe ("Die Quote ist mir egal... Fehler sind total egal!") So sollten die Wikerinnen unter Kontrolle gebracht werden.
Die Partie begann und wir schlugen uns nicht schlecht. Die 5-1-Deckung mit Tini in der Spitze arbeitet sehr gut. Nur selten lockten uns die Gegnerinnen so weit raus, dass der Abschluss über den Kreis doch gelang. Auch im Angriff setzten wir die Anweisungen des Trainers gut um. Tini und Mia gelangen schon zum Torerfolg und auch Lena erzielte über die 2. Welle ein Tor und wir waren mit 3:1 in Führung (7. Minute)! Das Spiel verlief gut. Wik war wahrscheinlich etwas überrascht, was wir da auf die Platte legten. Nach ca. 17 Minuten allerdings hatten sie sich wieder gefangen und fingen an über Tempo zu spielen. Wir wurden nervös, warfen Bogenlampen oder gar ganz den Ball weg. Und schon lagen wir mit zwei Toren hinten (4:6). Nach der Auszeit gelang Birthe zwar noch einmal der Abschluss, aber die Gegnerinnen ließen sich dadurch nicht beeindrucken. Wik hatte seine Form wieder gefunden und zog weiter davon. Selbst ein direkt auszuführender Freiwurf in der 30. Minute, wurde einwandfrei verwandelt. Halbzeitstand: 5:10

In der Pause gab es eine ordentliche Standpauke vom Trainer – zu Recht. Der Halbzeitstand war völlig unnötig. Die 3. Damen war gerade mal wieder dabei sich selbst zu schlagen. Abwarten und Tee trinken ist leider keine Devise, die man beim Handball anbringen kann. Oder wie Timo unterstellte: Das ist pure Arbeitsverweigerung ohne Körpereinsatz.

Ordentlich durchgerüttelt ging es in die zweite Hälfte. Nach zwei weiteren kassierten Toren (einen 7m; 5:12) wurde es wurde endlich besser. Wir konnten uns an das erinnern, was die ersten Minuten abgeliefert wurde und folgten den Gegnerinnen beim Tore sammeln (8:12). Margit hielt wie immer ihren Kasten super sauber und die Abwehr ließ auch nicht an Intensität nach. Dichter als drei Tore kamen wir aber nie ran (11:14). Trotzdem lässt sich für die restlichen Minuten festhalten, dass der Wille und die Einsatzbereitschaft wieder da waren und wir uns gut geschlagen haben. Wäre der Einbruch in der ersten Habzeit nicht gewesen... Wer weiß, vielleicht wäre es dann anders ausgegangen. So verloren wir zu Recht mit 16:22.

HSG Gettorf/Osdorf III:
Margit (1.-60.), Birthe (5), Mia (3), Christane (3), Stephie (2), Lena (1), Sabrina (1), Tini (1), Anna, Kathi, Maike