Im Kellerduell am vergangenen Sonntag wollten wir endlich mal wieder zeigen, dass wir durchaus Handball spielen können.

Die Abwehr stand von Anfang an sehr gut und wir konnten uns einige Bälle erkämpfen. Die Außen-rechts-Spielerin der Wellseerinnen machte es uns nicht einfach. Erst zog sie die Abwehr in Richtung Mitte um sich dann umzudrehen und aufs Tor zu werfen. Kathi und Maike hatten alle Hände voll zu tun um die Gegenspielerin im Zaum zu halten.


Die Angreiferinnen waren nicht hoch gefährlich, aber genau das war das Gefährliche. Man erwartete schon gar keinen Wurf mehr, stand in der Abwehr ohne Spannung oder versuchte zu spekulieren und schon war der Ball im Tor.
Vorne versuchten wir durch Spielzüge zu überzeugen. Leider wurde mal wieder vergessen, warum wir die Spielzüge eigentlich machen. Dass man am Ende ein Tor erzielen will, war selten erkennbar. Viel zu statisch, ja fast maschinell wurden die Wege der Spielzüge abgelaufen ohne Druck auf das Tor zu machen. Trotzdem fand der Ball den Weg ins Tor und wir gingen mit 10:7 in die Pause.

In der zweiten Hälfte versuchen wir eine 5-1-Deckung und auch hierbei stand die Abwehr weiter sicher. Bälle erkämpfen, weiter wach bleiben und einen Abstand schaffen, das war die Devise aus der Kabine. Mit 11 Feldspielerinnen war auch genügend Raum da um jedem seine Pause zu gönnen, damit dieses umgesetzt werden konnte. Der berühmt/berüchtigte Einbruch in der zweiten Hälfte blieb aus.
Vorne wurde noch mehr versucht sich auf das Spiel einzulassen. Nicht sofort werfen, wenn der Spielzug vorbei ist, sonder auf das Spiel reagieren. Mit mehr Leidenschaft und Feuer spielen, forderte Timo.
An Einsatzbereitschaft mangelte es jedenfalls nicht: Selbst als Sabrina mit einer Gegenspielerin in Kopfhöhe zusammenstieß - es wurden auch Sternchen gesehen - wollte sie nicht das Feld verlassen, sondern weiter spielen. Mehr Einsatz geht nicht!
Endstand 21:13

Auch die Zuschauer fanden unseren Auftritt echt überzeugend, bleibt zu hoffen, dass dieses Auftreten anhält.


HSG Gettorf/Osdorf III:
Margit (1.-60.), Tini (6/2), Christiane (5), Mia (5), Maike (2), Stephie (2), Ina (1), Birthe, Anna, Lena, Sabrina, Kathi